United Internet attacks competitors in the telecommunications market

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Ralph Dommermuth is the head of United Internet, the parent company of 1 & 1. Seit Beginn des Jahres besetzt Dommermuth die Stelle des CEO in der 1&1 Drillisch AG. Weil sich der Telekommunikationsmarkt in Deutschland ohnehin im Wandel befindet, könnte er durchaus die Gelegenheit nutzen und die Position seines Unternehmens stärken.

All new possibilities for Unity Media

If one considers that the company originally leased only the services of other providers under its own name, the current prospects are considerable. The opportunities that the company offers thanks to the latest developments include access to the Vodafone network. If United Internet decides to actively participate in the expansion, the group could even become the owner of the fast fiber optic cable. There is also the possibility that United Internet itself becomes a mobile service provider.

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What hurdles must the company handle?

Bevor ein eigenes 1&1-Netz tatsächlich in Deutschland realisiert werden kann, gibt es noch einige Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

First of all, you have to the new 5G frequencyvon der Bundesnetzagentur vergeben werden. Die Frequenz soll zukünftig für noch schnelleres mobiles Internet sorgen und muss von den einzelnen Anbietern ersteigert werden. Die großen Konkurrenten Telekom, Vodafone, und Telefonica gelten schon jetzt als gesetzt. Falls 1&1 ebenfalls Frequenzen ergattern möchte, so gibt es noch ein schwerwiegendes Problem: Der Aufbau eines 5G-Netzes ist alles andere als günstig und noch dazu relativ aufwendig in der Umsetzung.

Ist 5G für 1&1 umsetzbar?

Dass das Unternehmen bisher noch nicht zu den großen Playern auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt gehört hat, könnte ihm nun zum Verhängnis werden. Kunden, welche über 5G über den Anbieter 1&1 beziehen würde, müssten einen großen Nachteil in Kauf nehmen: 1&1 hat im Gegensatz zur Konkurrenz kein „normales“ Mobilfunknetz.

1und1-5gDie großen Konkurrenten können problemlos ihr bisheriges LTE-Netz anbieten und dadurch auch Kunden versorgen, die sich zumindest zeitweise auf dem Land aufhalten. Die Kunden von 1&1 wiederum könnten nur in Städten und großen Ballungsgebieten den neuen Komfort des schnellen mobilen Internets genießen.

Roaming for everyone?

Um das Problem des nicht vorhandenen eigenen LTE-Netzes zu beheben, wäre 1&1 auf die Netze der Konkurrenz angewiesen. Die großen Anbieter müssten sich also dazu bereiterklären, mit dem neuen, vierten Konkurrenten eine Vereinbarung zu schließen, sodass dessen Kunden fremde Netze mitbenutzen können. Diese Art der gemeinsamen Netznutzung nennt sich „Roaming“. Die Kunden können zwischen verschiedenen Netzen wechseln, um das aktuell stabilste Netz für sich zu nutzen.

Dommermuth demands that politics work for the interests of the company. He argues that the competition in the German mobile market by a fourth provider is rather possible.

Vodafone turns crosswise

The head of Vodafone Germany Hannes Ametsreiter rejects the proposal of Dommermuth to share existing networks consistently. Accordingly, only the two other competitors remain - Telekom and Telefonica. Whether the two companies would agree to allow roaming over their networks is still unclear.

However, in order to adequately implement the approach so that all parties benefit from roaming, the government would first have to change antitrust law.